Satire zum Thema konsumorientierte Jugend: "Die Jugend" von Ben Köppe
Wir schreiben den 14. Dezember 2014. Heute wird das iEye herausgebracht. In der Presse wurde es als “Innovationsprodukt der Zukunft” angepriesen. Ein Sprach-Assistent, der bei alltäglichen Dingen im Leben helfen soll. Angeblich. Für mich riecht es stark nach einem neuen Spionagemittel der Sowjets. Eine Wanze getarnt als Hilfsmittel für den Alltag. Ich verstehe nicht, warum Millionen gerade vor den Elektroläden stehen, um sich die Wanze der Zukunft zu kaufen. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür, ich mit meinen 70 Jahren, die ich auf dem Buckel habe. Die Jugend, die interessiert sich wohl mehr dafür. Sie sind ja die “High-Tech Genies” von Heute. Alles muss neu und aktuell sein. Für sie ist ein Riss im Handybildschirm die Chance auf den aktuellsten Taschencomputer. Ob Muttis oder Vatis Geldbörse darunter leiden muss, ist ihnen egal, Hauptsache man ist angesagt in der Bildungseinrichtung namens Schule, ein Fremdwort für die Jugend. Meiner Meinung nach interessieren die sich nur noch für das neueste, das angesagteste und das beste Gerät. Früher war Alles besser. Aber was weiß ich schon davon, ich mit meinen 70 Jahren sollte mich auch Mal wieder auffrischen lassen.




lennartt am 13.Feb 19  |  Permalink
lennart
- gute Umgangssprache
- gute Story
- Eigenschaften einer Satire gut vermittelt (ironie, Übertreibung)

benko am 13.Feb 19  |  Permalink
Aha muss los

noahschoenfeld am 13.Feb 19  |  Permalink
einkaufen

noahschoenfeld am 13.Feb 19  |  Permalink
Kommentar Noah
-lustig
-könnte noch ein bisschen kritischer sein

phillipge am 13.Feb 19  |  Permalink
Bewertung
-well done Boi